Dienstag, 19. März 2013

Projekt Ali

Also bevor ich von Ali erzähle, muss ich erst einmal erwähnt haben, dass ich letzten Sonntag in der Kirche war, und zwar ganze VIER Stunden lang von 9 Uhr morgens bis 1 Uhr mittags.
Meine Nachbarin hat es mir vorgeschlagen, und da der Sonntag sonst eh langweilig geworden wäre, habe ich eben zugesagt. Außerdem ist 9 Uhr ja eine humane Zeit, dachte ich mir.
Es war ein katholischer Gottesdienst, jedoch für die „Born again“-Gläubigen, was eine Spur interessanter ist, als der „normale“ katholische Gottesdienst.
(Born again =
In Christianity, to be born again is to undergo a "spiritual rebirth" (regeneration) of the human soul or spirit, contrasted with the physical birth everyone experiences.)
Quelle: Wikipedia.
Der Name stammt aus einem Zitat von dem Herrn Jesus Christus.
Ich war zwar schon einmal in Kampala in der Kirche, das war ziemlich am Anfang von meiner Zeit in Uganda, aber trotzdem war es wieder ein Erlebnis.
Die Besucher, und Gottesdienstgestalter haben sich in Ekstase gebetet, geschrien, geweint, wie auch immer, Kinder haben gesungen und dazu getanzt, ich wurde als Gast vorgestellt und sehr willkommen geheißen (God may bless you, you are welcome.) und habe auch schon befürchtet am nächsten Tag von dem fast ständigen Klatschen Muskelkater in den Armen zu bekommen, was dann allerdings nicht eintraf (nicht einmal nach diesen vier Stunden).
So kommen wir zu Ali. Ali ist ein 18-jähriger Ugander, der bei uns auf das Grundstück gezogen ist. Dort haben wir hinter unserem Haupthaus ein kleineres Häusschen, welches er bezogen hat. Wir zahlen ihm monatlich ein kleines Taschengeld, dafür hält er unser Grundstück in Ordnung, kümmert sich um den Hund, wenn wir nicht da sind, und es ist allgemein sehr gut für die Sicherheit, vor allem gegen die Einbrecher (auch wenn diese Maßnahme vielleicht jetzt ein bisschen zu spät ergriffen wurde).
Von Thomas, der Wiener in Busia, bekommt er die Schulgebühren bezahlt. Habe ich richtige Informationen erhalten, so besucht er jetzt erst die 9. Klasse, und das mit 18 Jahren, da er es sich bisher nicht leisten konnte.
Noch ist er sehr schüchtern, und wie 18 Jahre alt, würde ich ihn wohl nie einschätzen, aber vorhin kam er mit einigen Bildern von seiner Familie und Freunden, die er mir zeigen wollte. Davor habe ich für ihn und mich Mittagessen gekocht, was wohl wirklich gut ankam.
Jetzt gehe ich zurück zum Office, dort will ich endlich mal den Projekttag ankurbeln, den ich ja schon vor meinem Urlaub auf Sansibar vorbereitet hatte.
Im Monat April werde ich nicht in Busia, sondern in Mbale wohnen, das ist eine größere Stadt ungefähr 80km nördlich von Busia (innerhalb von guten zwei Stunden mit dem Taxi (Matatu) zu erreichen. Dort arbeite ich jedoch auch für das Red Cross. Ich denke, das wird eine willkommene Abwechslung für mich sein.

Liebe Grüße und eine schöne Woche,
wünscht euch Victoria


Samstag, 16. März 2013

Mal wieder nix G’scheids im Kühlschrank?


Vor sieben Monaten hätte ich mich darüber echt aufgeregt, und wäre erst mal genervt.
Jetzt aber denke ich mir: Man wie cool, ein Kühlschrank! Und aha, wieso haben wir einen Kühlschrank? Genau, weil wir permanent Strom haben. Gekühlte Schokolade ist dann gegessen, erst einmal Hände waschen. Am Waschbecken? Klar, wo sonst.
Nun was das jetzt soll fragt ihr euch?
Simon und ich haben seit dem 7. Februar kein Strom mehr im Haus. Letzte Woche gab es ein starkes Unwetter hier in Busia, der Wassertank (500l) hinter unserem Haus ist abgestürzt. Das Wasser kommt zwar aus der Leitung, läuft aber über den Tank. Daraus folgt, seit letzter Woche haben wir auch kein fließend Wasser mehr im Haus. Das konnte allerdings schneller geregelt worden. Heute wurde hinterm Haus schon fleißig gewerkelt, morgen Mittag sollte das Wasser dann auch schon wieder da sein.
Es ist wirklich peinlich für das Rote Kreuz, dass es es nicht auf die Reihe bringt die Rechnungen zu zahlen (Strom, Wasser, Miete). Auch das Wasser hätte uns eigentlich schon abgestellt werden sollen, allerdings konnte das unser Landlord das verhindern. Auf der Straße würden wir auch schon sitzen, wären wir keine Muzungus (Weiße), wurde mir heute verkündet. Doch allerdings ist das eigentlich gar nicht die Schuld vom Roten Kreuz, sondern mal wieder die des alten Managers; die Geldgier.
Also ihr Lieben, haltet doch jetzt mal für ein paar Sekunden inne, macht euch klar, ihr sitzt gerade in einem Raum mit Beleuchtung und ihr könnt jederzeit eure Hände unter fließendes Wasser halten.
Ich sitze mit spärlicher Kerzenbeleuchtung im Wohnzimmer, bin froh, dass mein Akku vom Laptop noch fast voll ist. Trotzdem raschelt es ständig um mich herum, und ich will eigentlich gar nicht wissen, ob das jetzt Mäuse, Kakerlaken oder sonst was ist. In diesen Momenten freue ich mich wirklich sehr auf Deutschland (oder zumindest auf den Morgen, wenn es wieder freundlich hell wird).
Gestern bin ich aus Iganga zurückgekommen, dort habe ich meine Zeit mit einer kleinen Unterbrechung in Mbale, seit Freitag verbracht. Ich dachte mir, es ist doch jetzt mal Zeit für einen Branchexchange. Das bedeutet, dass ich eine Woche lang in der Red Cross Branch in Iganga mitgearbeitet habe und bei zwei anderen deutschen Mitfreiwilligen gewohnt habe.
Inhalte waren zum Beispiel ein Reproductive Health Workshop für Mädchen in den Klassen 5-7 (die Grundschule in Uganda geht bis zur siebten Klasse; bei diesem Workshop werden Fragen beantwortet wie zum Beispiel „Warum bekomme ich meine Tage?“, als Standard-Gesprächsthema gilt leider auch „Was soll ich tun, wenn mich mein Vater sexuell misshandelt?“), der Besuch von einem Heim für Straßenkinder, Dissemination (= Verbreitung der Rot-Kreuz Arbeit, Mitglieder werben), außerdem habe ich eine Vorlesung in einer Uni besucht.
Die Situation in der Branch dort lässt sich sehr klar von der in Busia unterscheiden. Es gibt mehrere Projekte, die vom Headquarter unterstützt werden. Es stehen Transportmittel zur Verfügung (sogar ein Landcruiser), die ugandischen Freiwilligen organisieren von sich aus Termine für Dissemination, außerdem gibt es mehrere Büroräume, ausgestattet mit Computern und vor allem Stromversorgung.
Heute in genau drei Monate geht mein Flieger zurück nach Deutschland?
Die Vorfreude ist defintiv da, zugleich graut es mir, das alles bald vorbei ist, denn darüber bin ich mir sicher, auch wenn man hier nicht im Stress ist, die Zeit  vergeht wie im Flug.

Gute Nacht,
Victoria

Auf diesem Bild seht ihr die Ehefrau von dem Nachtwächter von den deutschen Freiwilligen. Diese leben eher in ärmlichen Verhältnissen. Trotzdem wurden wir von ihnen zum Mittagessen eingeladen, wo es dann Reis mit lecker zubereitetem Kohl gab. Der Nachtwächter verdient für eine Schicht gerade mal 15.000 Uganda Schilling was gerade mal circa 4 Euro entspricht.

Donnerstag, 7. März 2013

Der 2. Quartalsbericht


Quarterly Report
Dezember 2012 – February 2013



I.          Description of the city
Since half a year I can call my new home Busia. This is a town in East Uganda, settled near to the boarder to Kenya. The District where Busia is in has the same name. In Kenya there is also the town Busia, Kenya. In the supermarkets in whole Uganda you get aware of many goods from Kenya. Therefore Busia is full of traffic because of many trucks coming from Kenya, which want to cross the boarder.
At the beginning of my time in Busia I could not imagine to organize mysef in this town. But after a time I recognized that there is just one main street. The main street from Busia/Kenya boarder up to the main crossing is called Custom Road. The main street from main crossing up to the direction Kampala is called Jinja Road. So if you want to reach the next towns like Iganga, Jinja, Kampala you just follow Jinja Road all the time.
Than you find the other streets Majanji Road, which goes in direction to Lake Victoria. And Tororo Road, which goes up to Tororo, than Mbale, Kumi...
Not different to other Ugandan cities the streets are full of small supermarkets, mobile phone shops, markets for food and clothes, restaurants and many schools. There are more than 100 schools just in Busia town. Around Busia town there are many villages.

II.        Description of the work station

Simon and me are the first generation who was working at the new Red Cross Busia Branch since the arrival. The other Branch is still a workplace, where we have shifted to at the moment. But we are supposed to go back to the new Branch at Tiira Road, which is there since some years. The building is very big. There is on one hand the Conference Hall and on the other hand the office for the Branch Manager; also some latrines and a small office next to the office of the Branch Manager. The Conference Hall includes a stage, so that you can use this place for events.
Then the Branch includes a really big compound. Unfortunately without a fence; so the Branch is not a safe place to store computers or other stuff.
The old Branch/ Guesthouse has two offices, guestrooms, a kitchen, a big garden with latrines and a hall. The compound is fenced and has a big gate. Therefore the offices are equipped with some computers. Unfortunately since many months the old Branch Manager could not manage to pay the bills, what means there is now power for a long period of time. We all hope that this will change soon.
Just like I said, we are now working at the old Branch/ Guest House. Since the 11th of February Lawrence was announced as the Branch Focal Person, what means that he replaces our old Manager Walimba Sophart, who was transferred as Programe Officer to Soroti.  Together with Lawrence many old volunteers and First Aiders returned to the Guest House, including Catherine Alemura, who will continue working as the Branch accountant. Until now I could not get a good overview about all those new/ old volunteers and First Aiders, because they are all new faces to Simon and me.
In Lumino, this is a small town between Busia and Lake Victoria, where we have a Red Cross Sub-Branch. Joseph Kadett is the Sub-Branch Manager and he also participated at the orientation days in Mukono and is coming some days in the month to Busia Branch. Unfortunately we can’t work activly together with the Sub-Branch, because there is a lack of transport.

Guest House/ Branch

[Fotos]

III.       Description of Red Cross activities at Busia Branch

Giving First Aid at events
Since we live in Busia, there were three big events in Busia town organized by government. There was an event called Children Youth Day, the celebration of Independence of Uganda for 50 years and a fundraising function where also the current President Museveni attended. Red Cross is usually invited by the government to take part at those events as the First Aid-team.

Condom Distribution
Red Cross Busia Branch receives condoms once a week from another organization called Y.E.S/ Horizont 3000. We use our bikes to put on a big package full of male and female condoms. We walk through the whole town in Busia. There were many condom dispensers at video halls or other places. But with the time they got spoiled or someone has stolen them. Then you give them directly to the people. For example the Boda-drivers are important clients.

Dissemination
We visit Primary and Secondary Schools to inform them about Uganda Red Cross.
We tell about the history of the foundation of Red Cross, history of the Red Cross Emblem, the benefits, how to join and the principles.

Membership Recruitment/ Photographing members/ Distribution of Membershipcards
The students who decided to join Red Cross will be photographed by us.  Than for a small fee they will get a identification card of Red Cross, which are produced at the headquarter in Kampala.

Tip-Taps
Red Cross builds up a Tip Tap for preventing sickness caused by bacterias from the latrines.
For this we visit villages or several schools, we explain them the idea of a Tip-Tap and tell them what kind of material they have to organize (a jerikan, sticks out of wood, a strick and stones). As you can see you don’t need money to get these materials, so for everyone it is possible to have a Tip-Tap.

Friday-Review-Meeting
Every Friday the Branch Manager and the volunteers sit together to talk evaluate the last week. After that we do a workplan for the following week. This workplan includes the activity, the time, the venue and the responsible persons.

Chicken-Project
The chickenproject is the first project organized by Simon and me. With donations we builded up a chickenshelter at the compound of the old Red Cross Branch. Unfortunately our first project failed. We paied for ten ‘basic chicken’ in the end, we received just the half. Than we were maybe cheated that those chicken were not treated (but the treatment was in the price included), we did not know, but in the end three of those five chicken died. Now we gave the two chicken to a family in the village, who we see as very responsible and reasonable, because they also take a good care on the Tip-Tap.
But at least those two chicken can produce proganies, which can be given out to other vulnerable families.

Office work
We spend the time at the office at the Red Cross Branch. You can use this time to share and discuss some ideas with the other volunteers, to write reports or proposals for new projects.

Community Service
We go to a public venue, for example a school to help cleaning the compound. For that activity are also coming many volunteers who are not joining Red Cross activities regular.

Elections in Kenya
On Monday, the 4th of March there were the elections in Kenya. Therefore the ICRC (International Community of Red Cross) came from Kampala to give a training to Busia Branch about the elections. We learned how to deal with the situation if it comes to refugee-camps in Busia, Uganda. We are supposed to do interviews with unaccompanied children (children under 18 years without any relatives (biological or non-biological).
We have to registrate them that the ICRC is able to trace for family members.

Road Safety Campaign
We arrange a date with the headmaster of Primary Schools. If the day is coming, we teach students in how to behave on the road/ street and we talk with them about dangers on the road.
(How to cross a street, how to ride a bicycle, how to react on several situations on the road, etc.)


IV.       Personal situation

Still after half a year I can say that Busia is a nice, smart and small town in East Uganda. But when I visit bigger towns like Jinja or Mbale, I wish I would have decided to live in a town like this, because there are more possibilities to spend your free time in a good way. Also because of many problems with the old Branch Manager and volunteers, I somehow lost the motivation for doing some good work. But now we can face a new situation with a new ‘Manager’ and new people to work with, so I hope I can motivate myself and get some motivation from the Manager and volunteers to do good work in the remaining months.
With the time you get the feeling that the end of ten month in Uganda is coming very soon what makes me kind of sad. Even when I really learned to be aware of all those luxuries we have in Germany, I know that I will miss the people in Uganda, their lifestyle and the freedom you have here. I also got so many friends from the German Red Cross and all over the world, who are making the stay in Uganda more easily.
My roommate Simon and I still get along very well, so that sometimes we can help us to motivate ourselves, when the situation of the Branch seemed to be so bad.

Contacts:
Branch Focal Person
Mangina Lawrence: +256779468228


Compiled by:
Victoria Winkler
victoria.winkler@gmx.de

Uganda Red Cross Society Busia Branch
Plot 44 Samia Bugwe Road
P.O. Box 30 Busia Uganda







Samstag, 23. Februar 2013

Neue Zeiten brechen an (2) + Besuch aus Deutschland

Der Schock über den Einbrauch habe ich soweit überwunden, das liegt wohl hauptsächlich daran, dass mir mein Laptop durch einen neuen ersetzt wurde. Außerdem war meine Freundin Annika mich besuchen, da hatte ich gar keine Zeit über Vergangenes nachzudenken. Unser Programm war sehr dicht, was vor allem daran lag, dass sie nur 12 Tage hier war und ich so viel wie möglich mit ihr machen wollte. Gestartet haben wir in der Hauptstadt Kampala, weiter ging es in den Nationalpark „Murchison Falls“ im Nordwesten, zurück nach Kampala, weiter in den Osten nach Mbale zu den Sipi Falls, zurück nach Kampala Geburtstag feiern, ab nach Busia und zum Schluss über Kampala zurück an den Flughafen in Entebbe. Klingt stressig, war es auch. Hat sich der Stress gelohnt? Ja!
Der Nationalpark, in dem wir zwei Nächte verbrachten war wunderbar, die Wasserfälle, naja okay, da hätte ich mir wohl etwas mehr erwartet; sie waren sehr klein und außerdem waren es nur zwei, das Beeindruckendste waren die riesigen Mengen an Wasser, die die Felsen hinabstürzten. Wer da hinein gerät, hat ausgelebt. Die Safari war sehr gelungen, in früher Morgenstunde sind wir auf dem Dach des Autos (da hatte man sogar noch Gänsehaut- Gänsehaut in Afrika!!!) los gedüst bis zur frühen Mittagszeit. Die typischen Tiere, die man so mit Afrika verbindet wurden bis auf die Zebras alle gesichtet, wenn auch teilweise nur aus der Ferne. Für mich war eine Giraffe der Höhepunkt, die ganz plötzlich vor unseren Augen auftauchte, und einfach noch viel schöner und graziler wirkt, sieht man sie nicht in einem stinkenden, kleinen Käfig in einem deutschen Zoo.
Abgerundet wurde der Aufenthalt in Nationalpark durch eine Bootstour, bei der man tausende von Hippos gesehen hat, Elefanten am Ufer trinkend, beeindruckende Vogelschwärme und vor allem Krokodile, die im Wasser oder am Lande, meist wie versteinert, vorzufinden waren.
Die Sipi Falls zu besuchen war ebenso ein Volltreffer, auch dies war das erste Mal für mich, und ich will definitiv nochmal eine Tour dort machen. Die Natur war atemberaubend schön und die Wasserfälle beeindruckend hoch (knappe 100m), eingebettet ins Grüne, das nicht grüner sein kann.
Die Wasserfälle haben sich deutlich von den Murchison Wasserfällen unterschieden, der direkte Vergleich war ganz interessant.
Die Sipi Falls umfassen vier Wasserfälle, die alle von uns bewandert wurden, sowohl von unten, als auch von oben. Das alles ging vier bis fünf anstrengende Stunden lang, mit ein paar Pausen, z.B in einer Lodge, wo wir uns den sog. African Tea (Milchtee mit Gewürzen) gönnten.
Den Geburtstag haben wir in Kampala gefeiert, denn ein Tag davor hatten zwei weitere deutsche Freiwillige ihren Geburtstag, weshalb es sich also nicht vermeiden lies, eine große Party zu schmeißen.
Natürlich konnte ich Annika nicht meine Heimat auf Zeit entgehen lassen, also fuhren wir die letzten zwei Tage nach Busia; dort haben wir z.B. den Strand am Victoria Lake besucht, um vom Herumreisen auszuspannen.
Traurig, aber trotzdem glücklich wieder einmal jemanden aus dem wunderbaren Gaggenau gesehen zu haben, habe ich sie zum Flughafen zurückgebracht.
Seit dem 11. Februar haben wir nun den neuen Manager Lawrence (Branch Focal Person) an unserer Branch. Dadurch, dass wir nun wieder mehr mit ihm und auch der ehemaligen Buchhalterin Cathy zu tun haben, erfuhren wir Stück für Stück, dass die Freiwilligen, mit denen Simon und ich das letzte halbe Jahr verbracht, von vorne bis hinten falsch waren, was ich ja eigentlich wusste, und ich ihnen auch nie wirklich vertrauen konnte, aber irgendwie hat man es eben verdrängt (es gab wohl auch keine anderen Bezugspersonen), da die Freiwilligen und auch der ehemalige Manager Sophart sich stets Mühe gegeben haben uns von der „anderen Seite von Red Cross“ fernzuhalten - „Die Bösen“ (darunter auch Cathy und Lawrence).
Jetzt endlich können wir zum Beispiel in die Projekte unseres Vorgängers involviert werden, was vorher nicht möglich war, denn Lukas, unser Vorgänger, auf absolutem Kriegsfuß mit dem Manager stand.
Das Thema könnte ich jetzt noch ewig weit vertiefen, aber das Wesentliche ist wohl gesagt. Ich kann es nochmal in ganz dramatischen Worten zusammenfassen: „Die Guten haben die Bösen verdrängt“/ „Das Gute ist wieder an der Macht“ oder auch „Das Ende der Macht des Bösen“.

Time left: 114 Days

Gute Nacht, eure Victoria


Murchison Falls 


nicht ganz das Safari-Auto, das man sich so vorstellt, aber zweckerfüllend


Bootstour durch den NP


seht ihr die Giraffe?



Sipi Falls bei Mbale


Murchison Falls von unten


Die Schönheit der Sipi Falls lies sich leider nicht auf den Bildern einfangen


Dienstag, 5. Februar 2013

Sowas dummes


Tut mir Leid, dass der letzte Blogeintrag schon etwas laenger her ist. In einem Kommentar habe ich angekuendigt, dass ich in den naechsten Tagen einen neuen Eintrag verfassen werde, leider ist mir dann spaeter aufgefallen, dass ich ja gar keinen Laptop mehr zur Verfuegung habe, da in der Woche waehrend des Midterm-Meetings bei uns im Haus eingebrochen wurde.
Deshalb muesst ihr noch circa zwei Wochen warten.
Aber ich kann euch sagen: Mir geht es gut!
Liebe Gruesse an euch alle und bis in ca. 2 Wochen :-)

Hier koennt ihr ein Gruppenfoto vom Meeting sehen.
Ich hoffe ihr erkennt mich noch...:)



Montag, 7. Januar 2013

Hakuna Matata Zanzibar


Hiermit melde ich mich aus dem Urlaub zurück und wünsche euch allen da draußen ein wunderbares, erfolgreiches und vor allem zufriedenstellendes Jahr.
Mein Jahr hat toll begonnen. Silvester wurde an einer Strandbar gefeiert, am schönsten Strand überhaupt. Dazu wurden Palmenblätter ausgelegt, die den Schriftzug „Happy New Year“ bildeten. Diese wurden dann bei Mitternacht angezündet. Sehr romantisch und schön anzusehen, aber zu Silvester gehören trotzdem Feuerwerke. Leider sind diese auf Sansibar illegal. Aber nicht nur Silvester war toll, der ganze Urlaub hat sich absolut gelohnt. Bevor wir auf Sansibar ankamen, haben wir noch zwei Nächte in Mombasa verbracht. Dort haben wir uns erst einmal alle ordentlich verbrannt (ca. 40 Grad). In der Altstadt sind wir Pizza essen gegangen, haben in Craftshops eingekauft oder waren im Pool in unserem Hostel schwimmen. Dann ging es weiter nach Dar es Salaam. Dort blieben wir eine Nacht um dann am nächsten Tag die Fähre nach Sansibar zu nehmen. Auch in Dar es Salaam (das übrigens gar nicht die Hauptstadt von Tansania ist, sondern Dodoma, was ich jedoch erst auf der Rückfahrt herausgefunden habe) haben wir uns ein leckeres Abendessen gegönnt. Wir fanden ein Restaurant, das man mit McDonalds vergleichen konnte. Es ist wirklich eine sehr willkommene Abwechslung zum ugandischen Essen. Über die „Hitze“ in Uganda werde ich mich sicherlich auch nicht mehr beschweren, denn die ist absolut gar nichts gegen die in Kenia oder Tansania. Und ich empfand es auch tatsächlich als angenehm kühl an, als ich wieder im heimischen Busia ankam.
Bei der Rückfahrt mussten wir gegen 5 Uhr morgens in Dar es Salaam aufstehen um rechtzeitig zum Bus zu gelangen und schon beim Packen der wenigen Sachen um diese Uhrzeit habe ich geschwitzt, als würde ich Sport in der Mittagshitze machen (was ich hier zwar noch nie gemacht habe, aber man würde sicherlich ganz dolle schwitzen).
Entgegen meinen Erwartungen habe ich leider weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt die typischen afrikanischen Tiere gesichtet. Zwar bildete ich mir ein rote Felsen seien Löwen oder Ziegen seien Antilopen, ich irrte mich.
Unser Hotel auf der Insel war einfach super und wunderschön, ja selbst im Schlafsaal mit neun Personen, konnte man mal abgesehen von der Hitze und gekrümmten Matratzen gut schlafen.
Ich selbst habe die Tage meistens mit Lesen, Schlafen (am Strand oder in der Hängematte), Essen und Relaxen verbracht (Des Öfteren auch mit einem Bananenmilchshake in der Hand). Einmal verbrachte ich einen Tag in der Stadt, genannt Stone Town, eine wunderschöne Altstadt, viele sagen mit italienischem Flair. Super zum Souvenier-Shoppen, Essen gehen und herum schlendern. An einem anderen Tag hat die ganze Gruppe eine „Blue Safari“ gemacht. Das bedeutet erst einmal mit dem Boot aufs Meer rausfahren, dann wurde geschnorchelt (sehr beeindruckend, alle Fische von „Findet Nemo“ wurden gesichtet), eine Sandbank besucht, auf eine Insel gefahren und einen 600-Jahre-alten Mammutbaum bestaunt und zu guter Letzt auf eine weitere Insel gefahren, wo es das leckerste Essen überhaupt gab (Meerestiere, wie zum Beispiel frischer gegrillter Octopus oder Hummer und dazu eine Vielzahl von Beilagen). Begleitet wurde dieser Ausflug von kühlen Sodas und viel Bier (ja natürlich stand uns auch Wasser zur Verfügung). Als dritte Aktivität versuchte ich mich beim Wake-Boarden. Leider kann ich hierbei keinen Erfolg vorweisen, denn ich bin nicht zum Stehen gekommen.
Heute wurde ich gefragt, ob ich denn nochmal nach Sansibar gehen würde, während meines Uganda-Aufenthaltes. Würde Geld keine Rolle spielen hätte ich sofort ja gesagt, aber so werde ich das wohl auf einen anderen Zeitpunkt meines noch jungen Lebens verschieben müssen.


(Eine größere Auswahl von Bildern sind auf meinem Facebook-Profil zu sehen)

Seit drei Tagen befinde ich mich nun wieder in Busia und ich muss zugeben, es war hart sich im Alltag wiederfinden zu müssen, doch nun habe ich es schweren Herzens akzeptiert. Auch freute ich mich die Jungs aus der Branch wieder zu sehen. Erst einmal wurde über die Zukunft deren diskutiert und so wie es wohl aussieht bleibt im Februar ein einziger Freiwilliger übrig, dazu kommen Simon und ich.
Die anderen studieren weiterhin, fangen an zu studieren, oder „flüchten“ in die Hauptstadt für bessere Jobaussichten. Am 25. – 30. Januar findet das Midterm-Meeting im African Training Center in Mukono statt. Am 8. Februar kommt dann endlich mein erster und wahrscheinlich einziger Besuch aus Deutschland für knappe zwei Wochen, worauf ich mich riesig freue, da dann endlich mal jemand mit eigenen Augen sieht, von was ich hier eigentlich die ganze Zeit rede und schreibe.  Da mir bisher der Westen Ugandas noch im Verborgenen blieb, wollen wir vor allem diesen ansteuern. Als Hauptprogrammpunkt steht der Queen Elizabeth National Park an.
Bin ich dann wieder alleine, will ich mit der Arbeit voll durchstarten. Anfang Februar haben dann auch endlich wieder die Schulen geöffnet, denn darauf spezialisiert sich das Ugandische Rote Kreuz eben am meisten. Simon und ich wollen mit der Straßensicherheitskampagne in Grundschulen fortfahren, außerdem bei der Rot-Kreuz-Verbreitung dranbleiben („Dissemination“). Dann möchte ich entweder aus einer Schulklasse oder auch mehreren das Red-Cross-Volleyballteam gründen, das dann zweimal wöchentlich trainieren soll. Und den Projekttag über Hiv/Aids und Sexualität im Allgemeinen werde ich an mehreren Schulen anbieten.
Heute habe ich mit einem Freiwilligen darüber gesprochen eine Frauengruppe gründen zu wollen, leider stieß ich auf nicht viel Begeisterung, was es mir sehr schwer macht, denn zum einen brauche ich ja erst einmal die Frauen aus den Dörfern, die für wöchentliche Treffen Zeit finden und als zweites Problem werden die mangelnden bis gar nicht vorhandenen Englischkenntnisse der Frauen aus den Dörfern auftauchen. Zusammengefasst, bin ich im Prinzip auf die Unterstützung eines ugandischen Freiwilligen angewiesen. Ich will jedoch nicht ausschließen, dass nicht doch noch etwas daraus werden kann. Unser Hühnerprojekt kommt so langsam auch ins Rollen, allerdings gibt es immer wieder Rückschläge, als ob wir dieses Projekt nicht durchführen sollten. Jetzt wurde unser einziger Hahn auf unerklärliche Weise von einer Katze gefressen. Folglich müssen wir wieder einen Monat warten bis wir immerhin kostenlos oder nur für wenig Geld einen neuen Hahn bekommen. Allerdings haben wir uns darauf geeinigt schon mal ein „Basishuhn“ an eine Familie auszugeben, welches dann von einem fremden Hahn „befruchtet“ werden kann. Dann können schneller Nachkommen produziert werden. Die Familie wird das Huhn sicherlich gut behandeln, denn wir bauten für diese Familie auch ein Tip-Tap, welches immer noch gewissenhaft genutzt wird, was keines Wegs als selbstverständlich gilt, leider.
Fünf Monate Uganda liegen hinter mir und weitere fünf Monate erwarten mich, kaum einen Tag möchte ich missen, die Vorfreude auf Deutschland steigt jedoch trotzdem von Tag zu Tag.
Kommentare sind gerne gesehen, ich habe die Einstellungen geändert, so dass es nun jedem möglich sein sollte J

Liebe Grüße,
eure Victoria

PS: Mal ehrlich, wer von euch weiß, was Hakuna Matata bedeutet, obwohl es sogar mal ein Abimotto (nicht das meines Jahrganges!!) an meiner Schule war, ist mir die Bedeutung erst seit Sansibar bekannt, dort wird man gerne mit diesen Worten begrüßt oder angesprochen. 

Dienstag, 11. Dezember 2012

Letzter Bericht 2012


Dies soll mein letzter Eintrag im Jahre 2012 sein J
Wovon kann dieser wohl handeln? Vielleicht ein Rückblick auf die fast schon erste Hälfte meines Aufenthalts in Uganda? Über meine Weihnachtsplanung…, Weihnachtswünsche in die Welt rausschicken und etwas wovon ich glaubte, es nicht mehr erleben zu dürfen!
Also heute ist der 11. Dezember 2012. Die Sonne scheint, die Temperatur ist angenehm. Ich glaube unter 30 Grad J. In 9 Tagen breche ich mit drei anderen Mädels nach Sansibar auf. Auf der Insel treffen wir dann noch fast den ganzen anderen Rest der Freiwilligen, auch die dänischen Rot-Kreuz-Freiwilligen, deren Arbeitsaufenthalt jedoch nach vier Monaten, also jetzt, beendet ist.
Am 20. Dezember nehmen wir einen Bus nach Nairobi. Abends fahren wir um halb acht los und kommen dann morgens um sechs in Nairobi an. Da die Stadt momentan nicht wirklich sicher ist, verzichten wir auf einen längeren Aufenthalt und nehmen dann gleich einen Bus weiter nach Mombasa. Dort wollen wir dann gerne zwei Nächte bleiben, denn Mombasa soll wohl einfach nur ein absoluter Hammer sein. Wer Lust hat kann sich ja mal ein paar Bilder von Mombasa im Internet anschauen, dann stoßt ihr sicher auch auf den Strand am Indischen Ozean. Der Wahnsinn. Die Busfahrt von Nairobi nach Mombasa ist am Tag und das ist perfekt, denn anscheinend soll wohl die Landschaft auf dieser Strecke atemberaubend sein; es ist sogar möglich die typischen afrikanischen Tiere zu sehen, wie Elefanten oder Giraffen. Nach dem Aufenthalt in Mombasa geht es weiter nach Dar es Salaam, die Hauptstadt von Tansania. Von dort aus nehmen wir eine Fähre, die auf die Insel geht. Und dann, juhu, sind wir angekommen, im Paradies! Unsere Ankunft sollte der 24. Dezember sein, sofern natürlich alles nach Plan läuft. Auf Sansibar bleiben wir bis zum 2. Januar. Ich denke mal von dort werde ich dann direkt nach Hause (also zurück nach Busia) fahren. 

 A liegt direkt auf B

Und noch im Januar, so verrückt wie es klingt, findet unser sogenanntes „Midterm-meeting“ statt. Das geht vom 25.-30. Januar. Dort treffen sich dann wieder alle deutschen Freiwilligen aus Uganda am selben Ort, als der bei unserer Ankunft. Doch ich bin mir sicher, man nimmt es total anders wahr. 
Es wird über die vergangenen sechs Monate evaluiert, es wird über Probleme gesprochen, es werden Ideen und Projekte ausgetauscht, etc. etc. Dazu kommt Anke, unsere deutsche Koordinatorin.
Nun so viel dazu. Jetzt erst einmal noch etwas absolut Aktuelles:  Heute sind tatsächlich die Hühner eingetroffen. Nun befinden sich ganze fünf Hühner in dem Hühnerstall, der sich durch euch finanzieren lassen konnte. Eigentlich sollten es zehn Hühner sein, allerdings gab es einige Probleme, außerdem war der „Hühnervermittler“ absolut unzuverlässlich. Naja, zum Glück bekommen diese Dinger ja schnellen Nachwuchs. Die ersten fünf Basishühner bleiben aber jetzt natürlich erst einmal in unserem Besitz, bzw. im Red-Cross Besitz.
Ansonsten mache ich mir meine Gedanken um die Arbeitssituation im neuen Jahr zu verbessern.
Ich habe Aushänge gemacht um ein Red-Cross-Volleyballteam zu gründen, außerdem möchte ich regelmäßig Projekttage zum Thema HIV/Aids und sexuality in general abhalten, welcher jetzt schon fast fertig vorbereitet ist. Jetzt brauche ich noch einen guten Zeitpunkt für den ersten Projekttag, welcher am besten noch in den Ferien stattfinden sollte, was sich jedoch als etwas schwierig herausstellt, denn da ist der lange Urlaub, dann ist die Branch geschlossen, das Midterm-meeting, und mein Besuch aus Deutschland (juhu!), aber irgendein Tag lässt sich bestimmt finden.
Noch etwas ferner: Ich möchte eine women-group aktivieren, eigentlich sollte jede Branch so eine feste Gruppe haben, aber nun gut, ich bin eben in der Busia Branch, da sollte es vieles geben, was eben nicht da ist. Was genau, das ist, erläutere ich näher, wenn es soweit ist.
Okay, mein Rückblick auf August, September, Oktober, November, Hälfte Dezember:
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
*13. August 2012: Abflug in Frankfurt: „Was mache ich da eigentlich, aber endlich geht es jetzt los.“
*14. August 2012: Ankunft in Entebbe: „Wow, ich bin tatsächlich in Afrika“
*Ersten 4 Tage Uganda: „Aha, Latrinen, aha die sind ja alle schwarz, joa das Essen ist wohl in Ordnung, das erste Mal Feiern in Uganda war echt cool, okay krass, morgen lebe ich dann nur noch mit Simon zusammen“
*18. August 2012: Erster Tag in Busia mit Lukas (Vorgänger) und Simon. „Ach du scheiße, und hier lebe ich jetzt zehn Monate?!?!?!“
*Die ersten Tage in Busia: „LANGWEILIG, AHA, die Branch ist irgendwie tot! Okay, und das geht jetzt zehn Monate so?“
*Die ersten Wochen in Busia: Da muss sich dringend was ändern, so kann das nicht weitergehen, hier ist ja absolut garnichts los; die Wochenenden kann man sich wohl aber auf jeden Fall schön gestalten (erster Ausflug: River Nile in Jinja)
*September, November:  „Oh man, man sitzt immer so viel in der Branch rum, man hat Ideen, aber durch die nicht vorhandene Motivation der anderen Freiwilligen, ist man selbst total unmotiviert. Die Wochenenden sind immer super und ich bemerke, der Kontakt mit den anderen deutschen Freiwilligen ist absolut ein Muss für mich, anders könnte ich mir die Zeit hier nicht vorstellen.“
*Dezember: Ich beschließe nächstes Jahr einfach gar nicht mehr in die Branch zu gehen, sondern durch Aktivitäten wie Volleyball, German Lesson, Women group, Road Safety Campaign und unsere Hühner mir meinen eigenen Tagesplan mit „Terminen“ zu füllen. Und wenn ich mal keine Termine habe, versuche ich die Zeit sinnvoll im Haus oder in der Stadt zu nutzen, dann wird man von den gammelnden Freiwilligen nicht angesteckt.
Außerdem: Busia ist war süß klein, aber es ist mir einfach zu dörflich, es gibt keine Möglichkeiten für eine gute Freizeitgestaltung außer Fußball, das nervt mich. Und andere Weiße, mit denen man mal abends noch etwas unternehmen könnte, gibt es hier ja auch nicht. Und die Ugander hier in Busia sind eben auch nochmal anders, als die in Jinja, Mbale oder Kampala.
Hiermit möchte ich dann meinen Bericht abschließen. Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest und erholsame freie Tage, die ihr sicherlich nötiger habt, als ich und einen guten Start ins neue Jahr 2013. Ich werde an euch denken bei einem Glas Sekt in der Hand am Strand mit dem Blick auf die Feuerwerke über dem Indischen Ozean.
Allerliebste Grüße aus Uganda nach Deutschland, nach England und nach Argentinien!
J

Vielleicht noch zwei Dinge:
1. Mir wurde schon des Öfteren gesagt, dass ich wie eine Ugandan Lady spreche, aber ich glaube, das mache ich nur, wenn ich mit Ugandern rede, die mich nerven.
2. Ein weiser Spruch von Simon und ich finde er hat damit absolut recht: „In Uganda ist man nicht arbeitslos, in Uganda ist man volunteer.“